
Heute achten wir mehr auf eine gesunde Lebensweise. Wir essen das, wo BIO draufsteht, tragen Naturfasern und treiben Sport. Dank schneller Medien wissen wir auch, dass wir oft Mogelpackungen angedreht bekommen.
Beim Bau verhält es sich genau so. Sicher ist man schlauer, wenn man eine Erfahrung gemacht hat. Nur ist ein Haus keine Handelsware, sondern eine lebenslange Verpflichtung.
Wer ökologischen Hausbau anbietet, muss seinem Angebot gerecht werden und die Baustoffe entsprechend aussuchen. Jedes Haus erfüllt andere Anforderungen. Daher muss es individuell geplant und die Baustoffe entsprechend zusammengestellt werden. Bei ökologischem Bauen spielt die Herstellung der Baustoffe eine wesentliche Rolle. Bei der Herstellung der meisten Baustoffe wird teilweise mehr CO2 produziert, als diese später einsparen. Die meisten uns bekannter Baustoffe sind nicht CO2-neutral. Ist denn z. B. Holz gleich Holz? Organisch gesehen ja. Es ist jedoch ein erheblicher Unterschied, ob der Baum aus Sibirien durch Europa transportiert wird oder aus Deutschland stammt.
Naturbaustoffe haben sehr gute thermische Eigenschaften. Wenn Sie Ihr Haus beispielsweise mit 20 cm Mineralwolle isolieren, halten Sie im Winter die Wärme drin, im Sommer aber auch die Hitze. Naturbaustoffe hingegen gewährleisten zu jeder Jahreszeit ein angenehmes Klima und Sie kommen mit weniger Materialaufwand aus.
Naturbaustoffe atmen, Styropor und PE nicht. Das ist die Weichenstellung für Schimmelbildung. Herkömmliche Baustoffe vertragen absolut keine Nässe. Naturbaustoffe können schadlos bis zu 25 % Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben.
Naturbaustoffe sind oft stabiler und widerstandsfähiger als industriell gefertigte Baustoffe.
Schimmelsporen, stehende, sehr trockene oder zu feuchte Luft sowie Ausdunstungen von Bauchemie können Auslöser von Allergien sein.
Gesundes Bauen ist nicht einfach. Daher gilt es, sich ausführlich mit den Regeln des gesunden Bauens zu befassen.
Weitere Informationen und Termine: Telefon 03761 711122